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Arbeitsgruppe zum Gewerbegebiet gestartet

Arbeitsgruppe zum Gewerbegebiet gestartet

Die vom Gemeinderat eingesetzte Arbeitsgruppe zur Entwicklung eines möglichen neuen Gewerbegebietes, den sogenannten Star Park II hat ihre Arbeit aufgenommen. Das aus 20 Personen bestehende Gremium hat am 13. Juli das erste Mal getagt. In der ersten Sitzung wurden die Themenfelder abgesprochen, die in den kommenden Wochen gemeinsam bearbeitet werden sollen.

Schwerpunkte der künftigen Arbeit werden insbesondere die Darstellung der Vor- und Nachteile eines neuen Gewerbegebietes für die Gemeinde Kabelsketal, der Demografiefestigkeit, der Sicherung des Arbeitskräftepotenzials und des künftigen Branchenmixes sein. Weiterhin wird über das Flächenlayout, die Verkehrsanbindung, die Lage der Ersatz- und Ausgleichsflächen und die bestehenden Restriktionen durch Bestandleitungen diskutiert werden.

Weitere Themen sind die Aufstellung eines ersten Energiekonzeptes für das Gewerbegebiet, das weitgehend klimaneutral sein soll, und die Anbindung an die Bundesstraße 6 und die Autobahn 14.

Die Arbeitsgruppe, die aus Gemeinderäten, Verwaltung, Projektträgern und Bürgern besteht, verständigte sich darauf, dass Ende August in einer zweiten Sitzung diese Themen noch einmal detaillierter besprochen werden sollen. Dabei sollen auch schon mögliche Lösungsvorschläge präsentiert werden. Ziel ist es, dass die Arbeitsgruppe bis Mitte September ein gemeinsames Ergebnis als Grundlage für die Beschlussfassung des Gemeinderates erarbeitet.

Hintergrund ist, dass im Rahmen des Strukturwandels die Kreisentwicklungsgesellschaft Saalekreis mbH und die Entwicklungs- und Verwaltungsgesellschaft Halle-Saalekreis mbH ein interkommunales, klimaneutrales Gewerbegebiet in der Gemeinde Kabelsketal entwickeln wollen. Dazu sollen Fördermittel aus dem Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen eingeworben werden. Der Gemeinderat hatte aufgrund der Bedeutung des Projektes beschlossen, vor einem Grundsatzbeschluss zunächst noch einmal in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe intensiv über das Projekt zu diskutieren.

 

© Sindy Rosch E-Mail

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